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Die Räucherzeremonie – ein unterschätztes Ritual aus der frühen Menschheitsgeschichte

  • Räucherritual mit Räucherkohle und Räucherschale

Das Räuchern hat eine jahrtausendealte Tradition. Die Menschen erkannten früh, dass der Duft verbrennender Kräuter, Harze und Hölzer die Gesundheit und das Wohlbefinden beeinflusst. Von vielen wird das Räuchern als „Eso“ und Aberglaube abgetan. Himmelgrün räumt mit Vorurteilen auf und zeigt: Jeder kann vom Räuchern profitieren.
 

Räuchern – ein Ritual mit langer Geschichte

Die Praxis des Räucherns ist beinahe so alt wie das Feuer und  in fast allen Kulturen zu finden. Bei den Kelten genauso wie bei den Aborigines, im asiatischen Raum genauso wie im Alten Ägypten. Die Menschen erkannten den Einfluss wohlriechender Substanzen auf das körperliche Wohlbefinden schon sehr früh. Sie wussten, dass der Duft schmelzender Harze, Kräuter und Hölzer unsere Gesundheit beeinflusst und machten sich dies zu Nutzen. Die Medizin war damals ein Privileg der Wohlhabenden. Deshalb stellte die Naturheilkunde oft die einzige Hilfestellung dar.

Räuchern im 21. Jahrhundert

Noch heute wird die Tradition von Räucher-Liebhabern anerkannt und sehr geschätzt. Die Heilkräfte des Räucherwerks, kombiniert mit einem ruhigen Räucherritual unterstützen dabei abzuschalten und das Gemüt ins Gleichgewicht zu bringen. Das Räuchern bietet somit die besten Voraussetzungen dafür, die Selbstheilungskräfte, die in uns schlummern zu aktivieren. Räuchern sollte nicht mehr mit Vorurteilen behaftet sein. Wer meint, Räuchern sei lediglich etwas für abergläubische Menschen, dem dürfen wir bei Himmelgrün widersprechen. Jeder kann vom Räuchern profitieren, gerade in der heutigen Zeit. Oft fristet der Mensch sein Dasein als Arbeitsmaschine, wie in einem Hamsterrad. Ein Räucherritual kann dabei helfen, aus dem Rad auszubrechen und den Kopf frei zu bekommen. Aber nicht nur dazu. Räuchern hat verschiedene Zwecke:

  • Räume, Gegenstände und Umfeld energetisieren und stärken

  • Schlechte Schwingungen und Krankheiten vertreiben, die Luft reinigen

  • Unangenehme Gerüche und alte Energien loswerden

  • Sinne betören, außergewöhnlichen Raumduft schaffen

  • Begleitung religiöser oder magischer Rituale

  • Begleitung zur Meditation oder beim Yoga

Aus welchem Grund geräuchert wird, ist jedem selbst überlassen. Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Hauptsache, es fühlt sich für den Räuchernden gut an.
 

Räucherzeit ist jederzeit, der Sinn des Einzelnen ist der höchste Anspruch.

Ob der Zeitpunkt private, gesundheitliche, religiöse oder lediglich Wohlfühl Hintergründe hat, soll keinen Einfluss auf ein positives Ergebnis nehmen.

Übergangszeiten, Neubeginne, Abschlüsse, Reinigung nach Krankheiten, Reifeprüfungen, Loslösungsprozesse, Abschied, Krisen, Schutzräucherungen und vieles mehr. Jederzeit, wenn sich der Mensch Unterstützung wünscht, kann mit einem wertvollen Räucherritual unterstützt werden. Das persönliche Gespür dafür darf wieder erwachen.

Osterräucherung- Neubeginn und Erwachen

Sonnwendfeiern- Übergang

Vollmond Neumond Rituale

Dankes und Bitt-Rituale

Reinigungs- und Schutzrituale

Die Rauhnächte – die perfekte Zeit fürs Räucherritual

Selbstverständlich kann das Räuchern jederzeit genossen werden. In der kalten Jahreszeit hat es allerdings besonderen Charme und Tradition. Die Abende sind lang, draußen ist es dunkel und kalt. Zuhause fühlt es sich heimelig und geborgen an. Alle schönen Gefühle werden durch den Einsatz von Räucherwerk verstärkt. Räucher-Profis wissen: Die beste Räucherzeit des Jahres ist während der Rauhnächte zum Jahreswechsel. Die 12 Nächte stellen die 12 Monate im Jahreskreislauf darf. In jeder Nacht wird für einen Monat geräuchert. Das Ritual beginnt entweder ab der Wintersonnenwende (21. Dezember) oder ab Heilig Abend. Während dieser Zeit sollen – nach alter Überlieferung ­– die Tore zur „Anderswelt“ offenstehen. Beim Räuchern während der Rauhnächte wird Altes losgelassen, verabschiedet und verziehen.  Somit ist im kommenden Jahr Platz für positive Erwartungen, Freude, Frieden und Segen.

Weihrauch, Myrrhe, Kräuter und Co. – das passende Räucherwerk finden

Das Räucherwerk ist so vielfältig wie die Bedürfnisse der Menschen selbst. Geräuchert wird, was dem Einzelnen in seinem Lebensraum und seiner Lebensphase zusagt. Am besten wählt man das Räucherwerk nach Gefühl aus. Wichtig ist, beim Räucherritual auf reine, unverfälschte Naturprodukte zurückzugreifen.  Sämtliche Himmelgrün Raumtraum Räucherwerke sind deshalb behutsam abgebaut, aus den Herkunftsregionen importiert und schlussendlich veredelt und gemischt: Ein harmonisches Mischverhältnis von Harzen, Hölzern und Kräutern – gemeinsam Kräuterexperten erschaffen.

Weihrauch

Ist das reine Harz des Weihrauchbaumes. Bestehend aus ätherischen Ölen, Harzen, Schleim und Proteinen. Die Qualitätsunterschiede beim Weihrauch sind sehr hoch. Wie hochwertig und „rein“ der Weihrauch ist, lässt sich bereits beim Kauf erkennen. Hochwertiger Weihrauch stammt aus der späten Ernte und ist milchig weiß mit leichtem Grünstich. Außerdem sind die einzelnen Brocken um einiges größer als bei herkömmlichem Weihrauch. Himmelgrün führt grünen und silbernen „Boswellia Sacra“ Weihrauch aus dem Oman. Der grüne Weihrauch ist die Nummer eins unter den Kennern, gefolgt vom silbernen. Beide Sorten sind sehr kostbar und werden weltweit geschätzt. Himmelgrün bietet damit zwei Premium-Sorten an. Der Weihrauch ist fair gehandelt und wird in sparsamen Mengen direkt importiert.

Grüner Boswellia Sacra Weihrauch aus dem Oman

Myrrhe

Auch oft die „Perle des Orients“ genannt. Sie hat eine jahrtausendealte religions- und kulturübergreifende Geschichte. Der Duft erinnert an Weihnachten und Kirche. Bei Himmelgrün bekommen Räucher-Begeisterte handerlesene Qualitäts-Myrrhe aus dem Jemen. Sie ist erntefrisch, aromatisch und farbschön. Da es sich um ein reines Naturprodukt handelt, sieht jeder Brocken Myrrhe anders aus.  Wie auch der Weihrauch, wird die Myrrhe fair gehandelt und direkt in einzigartiger Qualität importiert.

Myrrhe aus dem Jemen

Räucherwerk aus Kräutern, Harzen und Wurzeln

Die Mischungen verbreiten einen wohltuenden Duft und entfalten ihre Wirkung bereits ab dem ersten Funken. Himmelgrün schafft mit den Raumtraum Räucherwerken liebevoll zusammengestellte Räucherarrangements für jeden Geschmack. Jedes Kraut hat eigene Eigenschaften und Wirkungsweisen. Um nur eine Handvoll Beispiele zu nennen:

  • Eisenkraut: stimmungsaufhellend, reinigend, bewusstseinserweiternd, klärend

  • Lavendel: beruhigend, entspannend, harmonisierend für Körper, Geist und Seele

  • Salbei: befreit den Raum von negativen Energien

  • Sandelholz: wärmend, holzig

  • Rosenblüten: frisch und dezent, wirkt Kummer, Leid, Ängsten und Blockaden entgegen

  • Moschuskörner: aphrodisierend, stimulierend, animalisch

Himmelgrün Raumtraum Räucherwerke

Harz

Es duftete zitronig-zart und harzig. Wer mit Harz räuchern möchte, hat bei Himmelgrün die Wahl zwischen Dammar Harz und Olibanum aus Eritrea (Afrika). „Dammar“ bedeutet in der Malaiischen Sprache „Licht“. Bei Melancholie, Traurigkeit und schweren Gedanken leistet das Räuchern mit Dammar Harz also Abhilfe. Das Olibanum Harz duftet fein würzig bis frisch. Es wird zur atmosphärischen und geistigen Reinigung eingesetzt. Außerdem mit im Harz-Sortiment: Copal. Ihm werden hohe magische und heilende Kräfte nachgesagt.

Styraxbaum

Ist flüssiger Amber (Balsam) des Styraxbaumes. Verbrennt man  ihn, wirkt sich das erdend und entspannend auf die Gefühle aus. Styrax wird gerne zum Abschalten und beim Meditieren geräuchert. Sein balsamisch-süßer Duft ist wie ein Kuss für die Seele.

Das richtige Räucher-Zubehör

Damit es überhaupt zum Räucherritual kommen kann, braucht es Räucher-Zubehör.

  • Beim Räuchern mit einem Räucherstöfchen wird das Räuchergut auf ein längliches Gefäß mit Siebdeckel gelegt. Unter dem Sieb: Eine Kerze. Diese verbrennt das Räucherwerk.

  • Wird mit einer Räucherschale geräuchert, füllt man diese erst mit Sand. Danach ein glühendes Stück Räucherkohle auf den Sand legen. Abschließend kommt das Räucherwerk auf die Kohle.

  • Beim Räuchern mit Weihrauch, Myrrhe und Harz kommen auch gerne Räucherpfannen und Weihrauchbrenner aus Metall zum Einsatz. Das Räucherwerk landet in der Pfanne und schmilzt langsam über dem Feuer.

Bei Himmelgrün gibt es eine kleine Auswahl an erlesenem Räucher-Zubehör, das sich in Optik und Qualität von der Massenware abhebt. Zusätzlich erhältlich: Golden Temple Räucherkohlen und Räuchersand. Sobald Räucher-Zubehör und Räucherwerk ausgesucht sind, kann es losgehen.

Räucherstöfchen mit Sieb aus Speckstein

Räuchern in 7 Schritten – so geht’s

  1. Geeignetes Zubehör und Räucherwerk aussuchen

  2.  Räucherwerk vorbereiten und im gewünschten Umfeld (Raum, Ort, in der Nähe eines Gegenstandes etc.) anzünden

  3. Bei der Menge des Räucherwerkes gilt: Weniger ist mehr!

  4. Man kann mit dem Räucherwerk umherwandern – so gelangt der Rauch in alle Ecken

  5. Während des Räucherns aufmerksam beim Ritual bleiben, positive Gedanken fassen und den Moment für sich genießen

  6. Nach dem Räuchern: Gut durchlüften, das vertreibt Rauch und negative Energie

  7. Räucherwerk, Kohle, Sand und Zubehör komplett abkühlen lassen, erst danach entsorgen

Räucherritual in sieben Schritten

Räuchern für Jedermann 

Jeder kann vom Räuchern profitieren. Man muss sich nur darauf einlassen. Wer es ausprobiert wird die Vorteile in der Räucherzeremonie erkennen und diese in vollen Zügen genießen.

Es gibt Fragen zu Räucherritual, Räucherwerk oder Zubehör? Wir freuen uns, alle Fragen beantworten zu dürfen!